Steriles Behandlungszimmer bei DentClinic

Warum Sterilität entscheidend ist

In der Zahnheilkunde arbeitet der Behandler mit Blut und Speichel — jeder Fehler in der Sterilisation kann zur Übertragung von Infektionen wie Hepatitis, HIV oder Herpes führen. Leider sparen viele kleine Praxen genau hier, weil eine fachgerechte Sterilisation zeit- und kostenintensiv ist.

Bei DentClinic haben wir den Prozess nach dem Protokoll EN ISO 17665 aufgebaut — dem europäischen Standard für medizinische Einrichtungen. Jedes Instrument durchläuft 5 Aufbereitungsstufen und darf ohne bestätigte Sterilität nicht eingesetzt werden.

Wichtig Sie können die Rezeption jederzeit bitten, Ihnen die Sterilisationszone zu zeigen und die Qualität des Prozesses zu überprüfen. Wir gehen damit offen um und sind stolz darauf.

So sterilisieren wir die Instrumente

Stufe 1. Vordesinfektion

Direkt nach der Behandlung werden die Instrumente in eine Lösung gelegt, die den Großteil der Bakterien und Viren abtötet. Sicher für Personal und Material.

Stufe 2. Ultraschallreinigung

Ultraschallwellen entfernen Mikropartikel auch aus schwer zugänglichen Bereichen — dort, wo eine herkömmliche Bürste nicht hinkommt. Unverzichtbar für komplexe Instrumente: endodontische Feilen, Bohrer, Scaler.

Stufe 3. Verpackung

Die gereinigten Instrumente werden in einzelnen Klarsicht-Sterilisationsbeuteln mit Indikator verpackt. Der Indikator zeigt, dass das Instrument tatsächlich sterilisiert wurde (und nicht einfach „im Schrank lag").

Stufe 4. Autoklav

Sterilisation mit Wasserdampf unter Druck bei 134 °C. Vernichtet alle Mikroorganismen, einschließlich Sporen. Wir setzen Klasse-B-Autoklaven ein — die sichersten am Markt (Melag, Deutschland).

Stufe 5. Kontrolle und Lagerung

Jeder Autoklavzyklus wird mit einem biologischen (wöchentlich) und einem physikalischen (jeder Zyklus) Indikator überwacht. Sterilbeutel werden bis zur Anwendung in einem geschlossenen Schrank gelagert — höchstens 6 Monate.

Was wir als Einwegmaterial verwenden

  • Handschuhe und Masken — ein neues Paar für jeden Patienten
  • Speichelsauger und Absaugkanülen
  • Anästhesie-Nadeln und -Spritzen
  • Anästhetikum-Karpulen — einzeln, in steriler Verpackung
  • Endodontische Feilen für die Wurzelkanalbehandlung (für Sicherheit und Präzision)
  • Mundspülbecher und Patientenservietten
  • Schutzfolien auf Lampe, Handgriffen und Bedientasten der Behandlungseinheit

Was wir zusätzlich tun

  1. UV-Desinfektion des Behandlungszimmers. Nach jedem Patienten wird der Raum mit einer UV-Lampe bestrahlt — sie tötet Viren in der Raumluft ab.
  2. Autonome Wasserversorgung. Die Behandlungseinheit wird mit destilliertem Wasser versorgt, nicht mit Leitungswasser — um Infektionsrisiken auszuschließen.
  3. Regelmäßige Kontrollen. Das Labor des Gesundheitsministeriums entnimmt vierteljährlich Proben — für alle Praxen verpflichtend; wir bestehen sie stets ohne Beanstandung.
  4. Mitarbeiterschulung. Jeder Mitarbeiter absolviert jährlich eine Fortbildung zur Infektionsprävention.

Häufig gestellte Fragen

Darf ich sehen, wie die Instrumente sterilisiert werden?
Ja, selbstverständlich. Wir öffnen unsere Sterilisationszone gerne für Patienten. Geben Sie der Rezeption Bescheid, und wir zeigen Ihnen vor dem Termin alles in Ruhe.
Wie kann ich sicher sein, dass das Instrument steril ist?
Vor Behandlungsbeginn öffnet der Behandler den Sterilbeutel direkt vor Ihren Augen. Hat der Indikator auf dem Beutel die Farbe nicht gewechselt, wird der Beutel nicht verwendet.
Kann ich eigene Instrumente mitbringen?
Leider nein. Wir können die Sterilität eines Instruments, das nicht von uns aufbereitet wurde, nicht garantieren. Wir garantieren jedoch die Sterilität unserer eigenen Instrumente und übernehmen dafür die volle Verantwortung.
Und Patienten mit HIV oder Hepatitis?
Wir nehmen alle Patienten an, und unser Sterilisationsstandard ist unabhängig von der Diagnose — er ist für jeden gleich hoch. Genau das ist der Sinn der universellen Schutzmaßnahmen.